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In der Geislinger Zeitung vom 24. Februar 2018 erschien folgender Bericht über die Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrats Geislingen e.V., der von Jürgen Wahr verfasst wurde:

Mitgliederzahlen steigen stetig

Geislingen / Von Jürgen Wahr 23.02.2018

Ein solides Finanzpolster, stetig steigende Mitgliederzahlen sowie ein festgeschnürtes Paket an interessanten Vorhaben, das ist die Bilanz der Mitgliederversammlung des  Stadtseniorenrats (StSRG) im vollbesetzten Schubartsaal des Mehrgenerationenhauses am vergangenen Mittwochnachmittag.

Vorsitzender Wolfgang Kehrer, der wie die übrigen Vorstandsmitglieder mit großem Applaus von der Versammlung einstimmig entlastet wurde, ging in seinem Geschäftsbericht auf einzelne Aktionen und Veranstaltungen dieses Vertretungsorgans und Sprachrohr der älteren Generation ein. Inzwischen gehören dem Seniorenrat 311 Mitglieder an.

Bezüglich der Veranstaltungen verwies Kehrer darauf, dass unter anderem die Hochschule 50 plus ihren Platz im jährlichen Terminplan ebenso einnimmt wie Theaterbesuche, der Filmnachmittag im Gloria und die überaus beliebte Veranstaltung „Melodie am Nachmittag“ in der Jahnhalle.

Auch eine Hobbybörse soll es dieses Jahr wieder geben, um dem einen oder anderen die Möglichkeit zu geben, kreative Anreize für sich zu entdecken. Als seniorenfreundliche Geschäfte seien 125 Läden und Firmen in Geislingen zertifiziert worden, und der Seniorenpass biete die Möglichkeit, bei einer Vielzahl von Geschäften als Mitglied günstig einkaufen zu können. Eine umfangreiche Info-Broschüre des StSRG sei dabei für viele Fragen des Alltags ein hilfreicher Wegweiser für Ältere, so Wolfgang Kehrer abschließend.

Geislingens Oberbürgermeister Frank Dehmer ging bei seinem Grußwort lobend auf die Aktivitäten des StSRG ein. Bei seinen Geburtstagsbesuchen betagter Mitbürger begegne er immer wieder „strahlenden Gesichtern der Zufriedenheit“. Diese Menschen hätten die Entbehrungen des Krieges erlebt und erfahren, Zeiten, in denen es einem nicht so gut geht, sagte der OB. Er ging dabei auch auf den Vortrag zum Thema „Notrufsysteme“ ein, der vor Beginn der eigentlichen Mitgliederversammlung stattgefunden hatte.

Zu diesem Vortrag war Barbara Heubach vom DRK Göppingen angereist, im Gepäck einige Notrufgeräte für den individuellen Wohnbereich, und mobile Handygeräte, mit denen eine Ortung außerhalb des Hauses möglich ist und Hilfe angefordert werden kann. „Und was kostet das Ganze?“, war die Frage eines  Besuchers. „Monatlich rund 58 Euro mit einer einmaligen Anschlussgebühr von 10,50 Euro“, so die Antwort der Referentin, wobei sie darauf hinwies, dass die genannten Zahlen je nach Gerätetyp und Leistungsumfang  abweichen können. Im Pflegefall übernehmen teilweise auch die Pflegekassen einen Teil der Kosten.

Bei Kaffee und frischen Brezeln wurde in der Pause zwischen den beiden Veranstaltungen noch so manche Erfahrung aus dem Alltag ausgetauscht